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Galaun / Riederstein

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Charakter Berggasthaus mit starkem Almflair
Lage Östlich von Rottach-Egern auf 1060m
Telefon 08022-273022
Ruhetag Dienstag ; ganzjährig geöffnet




Das Kircherl am Riederstein
Man weiß nicht was vorher da war - Legenden gibt es genug - sicher ist aber, daß der Tegernseer Schloßdiener Josef Hupfauer 1841 auf dem Rauhwacke-Felsen ein Kircherl errichtet hat. Wie der Kiel eines großen Schiffs ragt, der heute Riederstein genannte Fels (1207m) über dem Galaun (1060m). Der Name leitet sich von der unten liegenden Ortschaft Ried ab. Diese erste Kapelle war aus Holz, achteckig und hatte ein spitzes Dach. Nur drei Personen hatten darin Platz. Deshalb wurde sie schon 10 Jahre später erweitert. 1861 kam ein Altar, eine in Zement gegossene Pieta, (Bildhauer Wirth, München) dazu, die glanzvoll eingeweiht werden sollte. Beim Bahntransport wurde aber das Schild „Vorsicht Glas“ mit dem Frachtzettel überklebt und das gute Stück entsprechend behandelt. Bei Ankunft in Holzkirchen hörte man die Scherben in der Kiste klirren. Die Einweihung mußte, zwecks Reparatur daher verschoben werden.1863/64 wurde das Kircherl völlig neu gebaut und steht bis heute so da. Ein junger Münchner nahm den Segen des neuen Kircherls bald danach in Anspruch mangels Geländer stürzte er kopfüber, in hohem Bogen, über 100m die Felswand hinunter und fiel auf ein Latschendickicht, das ihn federnd unversehrt in einen Sumpf warf. 1897 wurde der Riedersteinverein gegründet (ausdrücklich konnten auch Frauen Mitglied werden!) und ein Kreuzweg zur Wallfahrt errichtet. (1984 restauriert). Bei der 5. Station dieses Kreuzweges hat man eine Lourdesgrotte gestaltet. Dort fand man das Grab des erschossenen Wilderers Leonhard Pöttinger. 1913, zur 50 Jahrfeier, wurde die alte Heuhütte auf dem Almboden des Galaun zu einer Küche ausgebaut und 1924 zu einem Wirtshaus erweitert. Das Anwesen gehört heute der Gemeinde Tegernsee.


Ausgangspunkt
und Anfahrt
A. Auf der B 307 durch Tegernsee hindurch, kurz vor Rottach (nach einem Telefonhäusl und vor einem beampelten Fußgängerübergang) links in die Riedersteinstraße einbiegen, der man bis zum Wanderparkplatz (780 m) folgt. B. Auf der B 307 am Kloster Tegernsee vorbei und, gegenüber der orthopädischen Klinik, links in die Leebergstraße einbiegen. In Kehren bis zum neuen Leeberghof hinauf und dort parken. C. Ein anderer Startpunkt: Von der B307 in Tegernsee, beim Bräustüberl, in die Bahnhofstraße einbiegen und über die Kleinbergstraße in die Schützenstraße fahren. Dort unter dem Gasthof Schießstätte parken.

An-und Abstieg

A. Man geht in Fahrtrichtung weiter auf einer schmalen Fahrstraße, die teilweise sehr steil ansteigt. Man kreuzt den Tegernsee-Rundweg und ist nach 45 min. am Ziel.( Schnellster Weg aber immer ohne Aussicht durch den Wald). B. Am Leeberghof vorbei geht man 10 min in Fahrtrichtung weiter und biegt dann (T4) scharf links ab. Den Wegweisern folgend, durch lichten Mischwald und mit schönen Ausblicken führt ein Steig (bei Näße batzig!) bis zu einer Fahrstraße, der man nach rechts folgt und erreicht nach 1 ¼ Stdn. das Ziel. C. Auf dem Auerweg (T3) zum Auerbauer und nach 1 ¾ Stdn. ans Ziel.
Bewirtung Das Ehepaar Wagner, erfahrene Hüttenwirte (Hischberghaus), sind seit 2003 die Pächter. 90 Plätze auf der sonnigen Terrasse (Bedienung). Weitere 50 auf dem Grillplatz (Selbstbedienung) und 80 Plätze in der gemütlichen, im Oktober 99 renovierten Hütte. Auf der Terrasse Brotzeiten, Wurstsalat, Suppen und einige warme Gerichte z.B. Schweinsbraten mit Knödel und Blaukraut, Milzwurst mit Kartoffelsalat, Kaiserschmarrn und Riesendampfnudeln. Kaffee und frisch gebackene Kuchen. Am Grillplatz Würstl und Grillfleisch. Manchmal Musik.
Besonderheiten Im Winter Rodelbahn
Touren von dort Aufstieg zum Riederstein-Kapellerl (s. Kasten) 30 min. Schöne Aussicht! Weiterwanderung zur Baumgarten (1 Std.). Übergang zur Kreuzbergalm (s.dort) und nach Schliersee möglich.
Infostand September 2006
  

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