Navigation
 Home

 E-Mail an die Sektion

 Brotzeitalmen

 Artikel-Archiv

   Impressum/Hinweise

IMPRESSUM
ANSCHRIFTEN


Satzung

Datenschutzerklärung

DISCLAIMER
   Info
Berglauf Info

Familiengruppe
   Service
Belegungsplan der
Schlierseer Hütte


Webcams
   Wer ist Online
Zur Zeit sind 6 Gäste und 0 Mitglied(er) online.

   Mitglied werden

Mitglied werden

Designed by:
Php-nuke themes
Petersberg

(568 Wörter in diesem Text)
(5577 mal gelesen)   Druckbare Version




Charakter Berggasthaus
Lage Hoch über dem Inntal bei Flintsbach (847m) an historischer Stelle (keltisch-römisch)
Telefon 08034-1820
Ruhetag Mittwoch; Sonn- und Feiertags ab 18:00 Uhr geschlossen




Ein historisches Platzerl
Der Name des Berges "Madron", das Kircherl und das Haus stehen auf einem Vorberg deselben, verrät die keltisch-römische Vergangenheit einer alten Kultstätte. Historisch nachgewiesen ist, dass in der Zeit von Herzog Arnulf (903-937) drei Mönche aus Wessobrunn hierher geflohen sind. Um 1140 ist wohl die heutige Kirche entstanden. Das wunderschöne romanische Portal (Kapitelle, Bär- und Widderkopf) sowie das Petrusrelief am Westgiebel unterstreichen diesen frühen Ursprung. Das Kircherl war viele Jahre eine Propstei des Bistums Freising. Die Innenausstattung zeigt Elemente aus allen Stilepochen. Beachtung verdient das spätromanische Kreuz an der rechten Wand mit zwei spätgotischen Engeln. Das erste Propsteihaus war ein Holzhaus, das 1696 durch einen Steinbau ersetzt wurde. Propst und Kaplan wohnten hier. 1803 wurde der Petersbergkomplex säkularisiert. Die beiden Astenbauern erwarben das Anwesen, um es vorm Abbruch zu schützen. Sie stifteten im 18.Jhh.die alten Kreuzwegtafeln, die1803 beseitigt wurden. Eine davon ist in der Kirche zu sehen.1832 brannte das Probsteihaus durch Blitzschlag völlig ab, wurde aber in alter Form wieder erstellt. 1971 wurde die Kirche der neugegründeten Filialkirchenstiftung zurückgegeben. Das Propsteihaus wird heute als Gasthaus verwendet und gehört dem Hinterastenbauern, dem Vorderastenbauer (heute im Besitz der Fa. Henkel KGaA, Düsseldorf) und der Kirchenstiftung zu gleichen Teilen. 1978 wurden moderne Stationstafeln aufgestellt. Der Petersberg ist wieder ein vielbesuchter Ausflugs- und Wallfahrtsort.


Ausgangspunkt
und Anfahrt
Von Norden auf der Landstraße durch Brannenburg bis nach Flintsbach. Dort in den Astenweg rechts einbiegen, nach 400 m deutlich sichtbarer (Schild "Petersberg" und "Hohe Asten") Einstieg. Parken (500 m) Bei starkem Besuch ist dies etwas schwierig: Im Wald hinterm Haus und an der Straße findet man aber meist etwas.

An-und Abstieg

Auf guter Forststraße, vorbei an der Ruine Falkenstein, wie zur Hohen Asten (s.dort). Nach 1 Std. biegt man links, gut beschildert, auf einen Kreuzweg ein, der in Serpentinen nach 15 min. zum Ziel führt.
Bewirtung Die Wirtsleut sind Anna Wannersdorfer und ihr Sohn. Mittags warme Gerichte ansonsten Brotzeiten. Wunderschöne, alte Wirtsstube sog.Probststube und ein anderer Gastraum zusammen für 100 Personen. Im Wirtsgarten zwischen Haus und Kirche 200 Plätze.
Besonderheiten Das alte Kircherl (Historie s. Kasten). Blick ins Inntal.
Touren von dort Weiter zur Hohen Asten (s.dort)
Infostand Oktober 2007
  

[ Zurück zu Brotzeitalmen | Bereichs- Übersicht ]



Powered by PHP-Nuke