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Bauer in der Au

(774 Wörter in diesem Text)
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Charakter Berggasthof
Lage 904 m westlich von Bad Wiessee/Abwinkl und nördlich vom Hirschberg
Telefon 08022-81171
Ruhetag Montag;von 9 bis 17 Uhr geöffnet. 1.- 15.11.Betriebsurlaub




Der Bauer in der Au
Es war im Jahr 1825 als der bayrische König Max I. Joseph den schönen, 1780 erbauten Bauernhof mit 50 Stuck Vieh und 688 Tagwerk von der Witwe des letzten Bauern gekauft hat (Bild unten). Es war ein Einfirsthof (Firstlänge 68 m), der unter seinem Dach Wohnhaus, Stall und Scheune vereinigt hatte. Deshalb brannte er auch so gut, als er 1971 durch einen Blitzschlag bis auf die Grundmauern abbrannte. Ein präzises Modell dieses Schmuckstücks kann man heute noch im Kutschenmuseum in Rottach (Tel. 08022-704438) besichtigen. Der König hatte das Anwesen, das schon seit 1346 in den Urkunden als Lehen des Klosters Tegernsee erwähnt wird, wohl in seinem Bestreben das Tegernseer Tal zu einem „Touristik-Center“ auszubauen, gekauft. Er ließ einen Weg zum Hof hinauf legen und wanderte, sozusagen zur stillen Einweihung, allein da hinauf. Eine Geschichte erzählt, ob‘s wahr ist weiß man nicht, dass er plötzlich auf einer Lichtung im Wald vor einem gedeckten Tisch mit bequemen Stuhl und einer pfundigen Brotzeit mit Bier stand. Rundum war niemand zu sehen. Er setzte sich und langte kräftig zu. Erst als er aufstand kamen die Bauern hinter den Bäumen lachend hervor und freuten sich, dass es dem „Kini“ so gut geschmeckt hat. Der Sepp von Abwinkl hat dann schwitzend seine einstudierte Begrüssungsrede gehalten.Das war kurz vor dem Tod des Königs, der im Jahr des Kaufes 1825 starb. Seine Witwe hat den Hof später noch oft genützt, z.B. als 1838 der russische Zar und seine Frau, diese allerdings per Sänfte, dort oben zu Besuch waren. 1987 wurde der fränkische Baron Jörg von Holzschuher Besitzer. Das heutige, an sich ganz stattliche Gasthaus (1974 erbaut) kann man, nachdem man diese Historie erfahren hat, nur als „Behelfsheim“ bezeichnen.
Ausgangspunkt
und Anfahrt
Von Gmund fährt man nach Wiessee und hindurch, bis vor einer Brücke rechts die Söllbachtalstraße abzweigt („Söllbach Klause“). Diese fährt man, dem Hinweisschild „Bauer in der Au“ folgend, bis zu einen Parkplatz (750 m). Alternativ kann man einen zweiten Ausgangspunkt ansteuern: Man fährt auf der Hauptstraße noch ca. 100 m weiter, biegt bei einem Fußgängerüber- gang in den Bucherweg rechts ein und fährt hinauf bis zum Gehöft Buch. Dahinter ist die Weiterfahrt verboten. Auto am Straßenrand abstellen (800 m).

An-und Abstieg

Vom Parkplatz am Söllbach geht man in 15 min. zur Söllbachklause, hinter der nach links ein Weg abzweigt, der steil hinauf nach Buch führt. Von dort kommt man, leicht ansteigend, in 40 min. zum Ziel. Alternativ geht man bei der Klause, mäßig steigend, weiter im Söllbachtal. Nach 20 min. vom Parkplatz entfernt, gabelt sich der Weg. Rechts geht es im Bachtal weiter. Wir gehen links ansteigend auf guter Forststraße bis zum Ziel (40 min. gesamt). Abstieg wie Aufstieg oder besser (Superblick auf den Tegernsee!) über Buch und von dort steil zur Klause runter und zum Parkplatz zurück. Man kann auch, wenn man das Transportproblem gelöst hat, vom Bauer in der Au weiter über die Schwarzen-tennalm (s.dort) zur B307 (Winterstube) laufen. RVO Bus 9556.
Bewirtung Die Familie Hübsch betreibt die Wirtschaft. Große Terrasse mit Blick auf die Hochebene mit ihren herrlichen Almwiesen. Stube (ca. 100 Plätze) neu und bayrisch-gemütlich. Brotzeiten und sehr gutes warmes Essen (ca. 10 Gerichte), díese allerdings nur von 11-14 Uhr. Gelobt werden die Wildgerichte.
Besonderheiten Zur Geschichte des Hauses s. Kasten
Touren von dort In Richtung Süden kommt man auf den Hirschberg, Roß- und Buchstein oder in 1 ¾ Stdn zur Schwarzentennalm (s. dort)
Infostand Oktober 2004
  

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